mayonaka ni kawashita yakusoku

I lost myself, from all my hopes only lies

Mein Lehrer Langner, er ist fürchterlich.. es ist nicht so dass er ein schlechter Lehrer wäre, nein, er unterricht gut, ich habe gute Noten, sehr gute sogar und er ist beliebt bei allen. Locker, nett und eigentlich die Nettigkeit in Person. Jedoch trügt der Schein, wie ich zu meinem Leid feststellen muss. Er steht nämlich auf mich, und scheut nicht davor mir zu zeigen. Mal berührt er unabsichtlich meine Hand, meine Finger, meinen Arm, meine Tailie, oder er stellt sich so hin dass ich ihn hineinrennen muss, er stellt sich direkt neben mich, Arm an Arm, Bein an Bein, Atem an Hals. Sein Blick legt mich jedes Mal erneut in fesseln. Sitzt er neben mir auf den Tisch, lässt er während ich mich zu meiner Nachbarin hinter mir beuge, seine Hand unabsichtlich an meiner Achsel bis zur Hüfte runter streicheln. Ich zucke innerlich zusammen, sehe wieder nur dieses schmierrige gegrinse im Gesicht, und diesen Blick in den Augen der mich erstarren lässt. Möchte ich ihm einen Zettel geben, sei es test, oder sonst etwas, so nimmt er meine Hand anstatt des Testes und hält mich fest. Bin ich dran an der Tafel zu rechnen, spür ich seinen Atem im Genick und seine Hände berühren meine, wenn er mir Kreide in die Finger legt. Schreiben wir einen Test, Wiederholung spürre ich wieder seinen Atem, so warm und gierig im Hals. Mich zuckt es innerlich zusammen, jede Hausübung trägt seine Unterschrift...;. Und als ich mir was lieh von ihm, weil ich es brauchte für den Unterricht so greift er danach gierig über die Stellen die ich berührt hatte. Schülerinnen die ich nicht kenne, beginnen zu tuscheln, oder schauen mich neidisch an. Ich finde es widerlich, doch was soll ich machen ? Er ist beliebt, und ich? Nur eine Schülerin. Er schickte mich fort, etwas zu holen für ihn, während meiner Abwesenheit macht er sich an meinem Computer zu schaffen, durchschaut meine Ordner, und Unterricht wird generell hinter, neben oder vor mir abgehalten. Dieses Gesicht, diese Augen und diese schmirrige Grinsen werd ich meine Lebtage nie vergessen, seit nun bald 2 Jahren ist es so, und ich steh an meinen Grenzen. Nannte er mich doch schon einmal Liebling, und schrie eine Schülerin wegen mir an, weil sie mich krumm anredete. Er - die Ruhe in Person, denn Menschen denn man nie was böses zutraut, schreit eine an, dass es den Rest der Stunde ruhig ist, keiner sich wagt ein Wort zu sagen und die Schülerin vor Angst zusammenzuckt - wegen mir...;. Es ist so eindeutig, und ich werde auch nie seine aufdringliche Nähe vergessen, noch 3 weitere Jahre muss ich so leben. Mich sucht er gar in meinen Träumen heim, ich werde ihn nicht los. Ich spüre jetzt noch seinen Atem in meinem Genick, seine Hand auf meiner Hand und sein Gesicht ist stehts vor mir. Ich bin am Ende, ich weiss nicht was ich machen soll und habe Angst vor dem was als nächstes kommt. Es wird immer schlimmer, und ich merke wie ich mich zurück ziehe. Ich merke wie ich ausweiche wenn mich jemand anfasst, ich will nicht berührt werden, ich zucke zusammen da ich nur an ihn dabei denke, ich bin am Ende, und kein Ende in Sicht.
12.5.07 00:05


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The sea sings her song

Zu meiner Vorständin, habe ich ein gutes Verhältniss könnte man sagen. Sie scheint mich zu mögen, sie freut sich wenn sie mich am Flur sieht. So wie an dem Tag, als ich sie wieder begrüßte, sie dies erwiderte dann jedoch stehen blieb, meine Hand nahm, ich dabei zuckte und sie mich mütterlich fürsorglich fragte ob denn alles in Ordnung sei. Ihre Augen waren besorgt, sah man mir meine Seelenleben an ? Ich sagte es wäre alles okay, doch das ist es nicht...;. Wieso schaffe ich es nicht diesen Teufelskreis zu durchbrechen? Sie wäre bestimmt hinter mir, doch ich schaffe es nicht. Ahnt sie etwas? Ich weiss es nicht. Als ich da nun so stand und sie besorgt meine Hand hielt, hätte ich sie am liebsten umarmt und von meinem Leid erzählt, doch ich konnte nicht. Wer würde einer Schülerin glauben? Der beliebteste Lehrer der Schule, der von viele Mädchen träumen, mir würde doch niemand glauben, und meine Klasse ignoriert alles genauso wie ich... ich kann mit niemanden darüber sprechen. Meine Eltern finden es amüsant und fragen mich wie es ihm denn ginge und ob ich ihn heute hätte, sie nehmen mich nicht ernst... wieso sollte es dann eine fremde Frau? Ich steh alleine da, und ich habe Angst, Angst vor dem was kommen mag...
12.5.07 00:13


Show me what love can do

Er kam und lehrte mir dass es auch noch nette Menschen gibt, das hatte ich in meiner langen Zeit hier schon vergessen. Es kam wie es kommen musste, seine freundliche höfliche Art faszinierte mich und er beraubte mir mein Herz, das nach kurzer Zeit höher schlug. Jedoch wusste ich dass ich ihn nicht lange um mich haben würde, ich wusste dass er nur hier war, um uns bei unserem Projekt zu unterstützen und dann wieder weg wäre. Doch ich genoß jeden Augenblick denn er bei uns war, er war - er ist ein solch ein netter, lustiger und offener Mensch. Ich war sowas nicht mehr gewöhnt... aber er kam und er strahlte etwas aus dass mir in den 2 Jahren völlig fremd geworden war. Auch er griff mal nach meiner Hand, und führte mich wohin weil er mir etwas zeigen wollte in einer Mappe, und nachdem ich kurz gezuckt hatte, genoß ich es. Ich merkte er wollte mir nichts böses. Seine Hand strahlte sowas gutes und liebes aus, ich hätte am liebsten nicht mehr los gelassen. Er muss ein Engel sein, er wurde geschickt um mir wieder Hoffnung zu geben. Doch nun ... ist seid einiger Zeit das Projekt vorbei und er ist wieder weg, ich denke noch oft an ihn, ich vermisse ihn, er hat mich aufgefangen als ich in die tiefe stürzte. Er hielt mich fest, und nahm mir die Angst vor dem was unter mir liegt. Er lehrte mir was Vertrauen, Freundlichkeit und Menschlichkeit ist, all die Dinge die ich wegen Langner vergessen hatte. Er ist ein Engel für mich, ich vermiss ihn sehr, und wenn ich an ihn denke, blutet mein Herz und meine Seele schreit nach ihm. Er fort, seine Spuren sind da, an denen ich mich festhalte doch ich spüre wie die Spuren immer mehr verwischen und ich wieder immer tiefer falle...
12.5.07 00:37


I'm your drama queen tonight

Ein Schritt folgt dem nächsten, mein Gesicht leicht gesenkt, ich bin auf einem kleinen Fest, in der näheren Umgebung. "Grüß dich" spricht eine Stimme hinter mir, ich zucke und drehe mich um, er ist es. Er gibt mir einen Becher Wasser und fragt mich wie es mir denn ginge. Ich fühle mich gestraft, wieso immer ich? Nicht einmal heute und hier finde ich Ruhe und Frieden...;. Ich lüge und sage es ginge mir gut... meine Hand hält den Becher, und ich nehme einen Schluck nach dem anderen, ich wollte ihn nicht ansehen, ich versuchte meine Angst fort zutrinken mit Wasser. Ich stehe nun weitere Minuten, endlose Minuten neben ihm, ich spüre wie immer seinen Arm an meinem, fühle mich gestraft, verachtet von der Welt. Nun gehe ich weg, den Becher in den Mistkübel zu befördern, doch ich fühl mich nicht gut. Ich sehe die Leute schauen, doch ich sehe nun nurnoch verschwommen, ich verliere die Kraft über meine Beine, falle nach hinten, und verliere den Blick.

Szenenwechsel
Ich öffne meine Augen, fasse mir an den Kopf "Was ist passiert...?" ich habe Kopfschmerzen, er steht vor mir "Dir war nicht gut." ich seh mich um, mein Kopf ist schwer. "Wo bin ich?" - "Bei mir, ich wusste nicht wohin mit dir." er grinst. Wieder so schmierig dreckig wie immer. "Kann ich dir was bringen?" fragt er, ich halte weiterhin die Hand auf der Stirn, mir brummt der Kopf. "Nein danke." ich stehe auf wackle etwas, doch mir ist klar ich will weg hier. Er greift meine Hand, hält mich zurück. "Wohin willst du?" - "Nach Hause..." ich versuche mich los zureißen, doch es gelingt mir nicht. Ich wackle wieder, meine Beine sind wie Gummi. "So kommst du aber nicht weit, außerdem lass ich dich nicht gehen, nicht jetzt." ich sehe fassunglos. "Lassen Sie mich los." nun zieht er mich zu Boden, ich liege auf den Rücken, er über mich gebeugt. "Du entkommst mir nicht, Liebling." er legt sich auf mich, ich bin angeekelt, die Angst steigt in mir auf, er nähert sich meinen Hals, küsst mich leidenschaftlich, ich spüre Tränen der Angst, ich versuche mich zu wehren, es gelingt mir nicht, ich spüre zu wenig in meinen einzelnen Teilen des Körpers...;.

--
Ich springe auf atmete mehrmals tief ein und aus. Er war wieder da... in meinen Traum. "Ein Traum....;." Näher als nah. Ich kann nicht länger im Bett sitzen, ich spüre ihn regelrecht an mir, ich stehe auf und gehe Richtung Fenster. 3:00 sagt mir meine Uhr entgegen. Leise öffne ich das Fenster und lausche dem Wind. Meine Eltern sind nicht da... der Wind streift mein Gesicht und lässt mein Haar gehen. "Er ist fort, weit fort... kehr nicht mehr zurück!" schreie ich mir die Seele aus dem Leib und lasse ein paar Trännen auf das Fensterbrett fliegen, meine Finger krallen sich in das Brett, und ich seh ein die schwärze der Nacht. Ich drehe mich hastig um, mein Herz rasst, meine Hände zittern. Ich lasse mich nieder, halte mich selbst in den Armen, zittere am Körper, Trännen füllen mein Gesicht. Das ist nur einer meiner Träume, ich habe Angst... ich traue mich nicht mich zu bewegen... ich seh noch immer den Traum vor mir, ich spüre den Wind an meinem Hals, dass seine Hals gleicht. Ich springe auf, schließe das Fenster, renne aus dem Zimmer, renne von einen Zimmer in das andere, bis ich nicht mehr kann...
13.5.07 01:45


Days are like wounds, countless and hard to get through

Trännen fließen über meine Wangen, lange hab ich das nicht mehr gesehen an mir. Trännen und Trauer wegen einer Note, lange ists her. Doch ich habe versagt, und dabei bin ich mir keiner Schuld bewusst. Stunden, Tage, Nächte und um genau zu sein 2 Wochen habe ich gelernt, geschuftet, geübt, bis meine Finger bluteten und eine Patrone nach der nächsten leer war. Die Blätter wurden immer knapper, und doch habe ich nie aufgehört. Zwei Punkte haben mir gefehlt, zwei Punkte! Zwei verdammte Punkte! Das was mich am meisten ärgert ist dass wenn ich mich nicht verechnet hätte, und nur einen weiteren Buchungssatz richtig gehabt hätte eine positive Note bekommen hätte. Nur ein Buchungssatz, nur eine Theoriefrage hätte mir gefehlt.. doch was nützt das alles? Es ist verloren, ich habe versagt und das was mich am meisten stört ist, dass ich so viel gelernt habe. Noch ein Test steht aus, der gleichberichtigt ist wie die Schularbeit, ich muss das schaffen, sonst ist alles aus, und meine Bemühungen umsonst. Doch leider ist es nicht das einzige, Französisch steht noch die Schularbeit aus, und nachdem was mir nun passiert ist, habe ich noch mehr Angst als zuvor.

Ich falle
zurück in die Tiefe
Ich falle
zurück zum Anfang
Ich falle
versuche mich festzuhalten
Ich falle
die Spuren sind weg, nichts was mich hält
Ich falle
und kein Ende in Sicht
Ich falle
bin innerlich leer
Ich falle
habe keine Seele mehr
Ich falle
verlier mein Herz im Schreien der Nacht
14.5.07 18:11


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