mayonaka ni kawashita yakusoku

I'm about to break, I can't stop this ache, I'm addicted to your allure...

Ich bin wieder da, und doch war ich nie fort. Die Zeit rinnt mir wahrhaft durch die Finger... und doch scheint alles still zu stehen.. die Erde dreht sich, aber drehen wir uns mit? Die Menschen gehen, doch gehe ich mit? Ein guter Monat ist jetzt vergangen, seid ich mich das letzte Mal an euch gewandt habe... und es wieder viel und doch so wenig passiert...;. Ich möchte nicht sagen, dass ich Streit hatte mit meiner Mutter, aber wir sind einige Zeit wirklich nicht gut miteinander ausgekommen, da ich den Termin beim Arzt verschieben musste, da ich an dem Tag eine wichtige Arbeit geschrieben hatte. Ich stehe seitdem unter Behandlung von Medikamenten, und war jetzt gute zwei Woche in Krankenstand, nachdem meine Klasse ohnehin auf "Sprachurlaub" war im Ausland. Ich habe bereits gehört, dass meine Klassenlehrerin mir nicht glaubt, dass ich "krank" bin, dass hat mir meine beste Freundin erzählt, und ich habe es gewusst...;. Verdammt nochmal, nur weil ich nicht am Boden liege und weine vor ihren Augen? Nur weil ich nicht jammere und das Wort Schmerz in meinem Gesicht geschrieben steht? Nur weil ich eine Maske trage und nach außenhin so fröhlich und stark tue? Ich verstehe es nicht, aber mein Arzt hat mir eine Bestätigung geschrieben, und ich darf mich glücklich schätzen, dass die Behandlung und die Schonung anschlägt, denn ich fühle mich viel besser, und auch meine Blutungen haben aufgehört. Ich fürchte mich nur etwas, wenn wir wieder Schule haben, dass es dann wieder anfängt.. aber zum Glück, und ich weiß nicht wem ich dafür danken soll, hat sich Zuhause alles wieder soweit beruhigt... ich komme mit allen wieder klar, und ich fühle mich wieder wohl in meinem Heim.

Ich bin mir sicher, dass alle hier, von dem Fall in Amstetten bereits gehört oder gelesen haben, ich bin zutiefst betroffen, und wünsche der Familie alles Gute, es muss fürchterlich gewesen sein, und ich schäme mich, wenn ich sage, ich hätte Probleme, denn das ist mit dem, was diese Familie wohl durchmachen musste, nichts, rein gar nichts. Es ist wirklich tragisch, und ich merke wieder einmal, dass auf die Menschen kein Verlass ist... jeder verschließt die Augen, und möchte nichts sehen, hören oder wissen. Es ist traurig, aber die bittere Wahrheit. Bei uns, weiß man, dass der Nachbar von all den Taten wusste, er wusste einfach alles, und hat er etwas getan? Nein, denn er hatte Angst. Ein anderer, hat gehört, von den Klopfen, den Lebenszeichen der Eingesperrten, doch auch dieser, hat nichts unternohmen. Seien wir ehrlich, was können wir schon? Gekonnt wegsehen, und davon rennen. "Das ist nicht mein Kaffee.", werden sie sich gedacht haben und fort waren sie. In was für einer Welt leben wir? Wenn man soll man heutzutage noch trauen können? Zu wem soll man Vertrauen fassen? Im Endeffekt ist man ja doch immer auf sich allein gestellt, man ist und bleibt alleine, verdammt alleine, denn dann wenn es darauf ankommt, rennen doch alle davon.
4.5.08 01:22


Werbung



Gratis bloggen bei
myblog.de