mayonaka ni kawashita yakusoku

Es setzt jeder auf das Glück und jeder wird geprellt...

Ich kann nicht beschreiben, wie es derzeit in mir aussieht. Keine Wörter können beschreiben wie es mir geht...;. Ich lenke vom Thema ab, versuche an andere Dinge zu denken, lache, freue mich und bin glücklich, doch kaum bin ich alleine, kommt das Gespräch zurück in meinen Kopf. Ich könnte heulen... ein Teil meiner Welt ist zerbrochen. Wenn ich ihm ins Gesicht sehe denke ich mir "Wieso?! Warum?! Wie konntest du?!" und ich denke mir "Ich hätte das nie gedacht von dir - von vielen aber nie von dir!", dass denke ich mir, wenn ich ihn sehe. Mir treibt es die Tränen in die Augen die ich gekonnt herabschlinge. Weiß er, dass mir meine Mutter davon erzählte? Ich weiß nun wieso meine Mutter sich in manchen Situationen so verhält wie sie es tut... ich verstehe es jetzt nur zugut. Ich saß da und habe überlegt - was hatte ihn dazu getrieben? Doch selbst wenn ich auf Antworten - mögliche Antworten stoße, so ist das nicht entschuldbar. Doch wieso tat sie es? Wenn wir im Fernseher solche sehen, meinte sie immer zu mir "Ich würde ihm eine verpassen und Tschüß! Weg wäre ich.", dass sagte sie stehts zu mir, und nun sehe ich dass sie es selbst nicht tat. Soll ich dankbar sein ? Ich wäre nicht hier, wenn sie nicht so reagiert hätte. Doch wie kann sie damit leben? Hat keine Angst in sich ? Wie kann sie mit guten Gewissen schlafen? Ich könnte das nie verzeihen...;. Hätte er es ihr jemals erzählt? So viele Fragen in mir.. tief in mir, die mein Bild einer Ehe und eines Mannes zerrütteln und zerstören. Menschheit.. bitte sag mir, dass es Männer gibt die nicht so sind.. ich würde es nicht verkraften. Ich bete und hoffe für mein Leben, und meine Zukunft - dass ich so etwas nie erleben muss...;. Wenn ich so etwas erleben würde.. würde meine Welt zerbrechen... für immer...;. Tat es ihre nicht? Ich denke schon, doch wie konnte sie die flicken? Sie tat es nicht, es frisst sie bis heute, immer wieder und immer wieder. Ich verstehe ihr Verhalten nun... doch trotzdem... wie konnte sie damit umgehen? Wie lange hat es gedauert? Und dann komme ich wieder zu dem Punkt ~ War ich ein Zeichen des Neuanfangs? Oder war ich wirklich erst 10 Jahre später geplant? Oder beides? Ich weiß es nicht.. ich werde es auch nie erfahren. Es liegt 21 Jahre zurück... ich will nicht in alten Wunden graben.. und ich möchte sie nicht so traurig sehen... ich will sie nicht belasten und unglücklich machen indem ich sie darüber ausfrage...;. Es ist nicht mein Recht, auch geht es mich nichts an. Es war etwas zwischen ihr und meinen Vater. Weder ich, noch meine Schwestern haben das Recht sich einzumischen. Ich bin einerseits froh, dass sie mir davon erzählt hat, denn nun verstehe ich sie besser... andererseits ist mein Bild über unsere Familie zerbrochen. Ich hielt sie stehts für das Ehepaar aus dem Bilderbuch, wollte stehts so eine Ehe wie die ihre. Doch nun kann ich das nicht mehr sagen, und mein Bild ist zerrissen. Gibt es noch treue Männer? Wenn selbst die, von denen man es nie erwartet hätte einen betrügen? Oder kenne ich meinen Vater zu schlecht um mir darüber ein Urteil bilden zu können? Ich war damals nicht da, ich habe nicht erlebt, wie ihr Verhältnis war, wie sein Verhalten und ihres war. Ich weiß es nicht, und trotzdem wenn ich versuche das abzuhaken, weiß ich wieder - ich könnte es nie verziehen. Und... gibt es treue Männer? Ich will meinen Glauben nicht verlieren, ich halte an ihm fest, genauso wie an meinem Traum von einer glücklichen Ehe. Ich halte daran fest... doch der Stern, an dem ich mich anhalte, brökelt. Gibt es so etwas noch ? Oder ist das nur Shakespeares Romeo & Julia zu verdanken ? Ist das nur Humbuk? Gibt es wahre Liebe nicht mehr? Hat es sie je gegeben? Ich glaube daran, und strebe danach. Mein Lebensziel ist, einen Mann zu haben der mich liebt, aufrichtig und ehrlich. Der mich nie belügt und betrügt, ein Mensnch der nur für mich lebt, und für den ich lebe. Wahre Liebe wie im Bilderbuch, doch existiert so etwas überhaupt? Ich weiß es nicht.. vorgestern hätte ich gesagt - ja das gibt es. Doch ich bin zerrissen... ein Teil meiner Welt zerbrochen. "Überlege dir gut ob du heiraten willst.", sagte sie. "Wenn ich jetzt nicht verheiratet wäre, würde ich nicht mehr heiraten.", sagte sie. Ist Ehe wirklich nur Betrug? Ist Liebe nur Schwindel? Sind Männer doch alle gleich? Ich will und kann es nicht glauben...;. Ich habe das nicht ausgehalten und mit einem Freund gesprochen, der mich nicht so gut kennt... das Gespräch tat mir gut, mehr als gut. Auch die Meinung eines Mannes zu hören, er gab mir ein Stückweit die Hoffnung zurück dass es so etwas gibt. "Bitte halte an deinen Traum fest!", "Es gibt auch treue Männer!", sagte er zu mir und versuchte mich aufzumuntern und mir beizustehen in solch schwerer Stund. Doch ich frage mich nun wieder, wer war bei meiner Mutter als ihre Welt zerbrach? Wie schlecht muss es ihr gegangen sein, wenn es mich schon so fertig macht? Ich hoffe ich muss so etwas niemals fühlen... ich möchte wissen... ob es Liebe gibt... und ob ich ein Teil davon sein kann. Werde ich mehr Glück haben als meine Mutter? Werde ich auch enttäuscht werden? Eines Tages? Irgendwann? Ich weiß es nicht, doch ich falle auf die Knie und bete zu Gott, falls es helfen würde, mich vor dem Unheil zu bewahren. Sagt mir, gibt es wahre Liebe? Ich bete dass es so etwas gibt. Ich falte meine Hände und bete, dass ich so etwas niemals durchleben muss. Das würde ich nicht verkraften... mein Lebenstraum, mein Ziel, dass was ich erreichen möchte... ist einfach nur wahre Liebe, ein Ehe. Sollte ich mich freuen, dass ich keinen Freund habe? Dass ich noch keinen Freund hatte? Blieb mir vieles erspart? Wann wird mein erster Freund kommen? Werde ich eines Tages einen Mann mein Eigen nennen ? Wird er meinen Traum erfüllen? Wird er auch wirklich ein Engel sein, oder wird er auch nur ein Teufel sein? Ich habe zu viele Fragen.. und keine Antworten. Zu viele Wege in dem Labyrinth, ich muss das für mich klären, ich will niemand mit hereinziehen... meine Mutter hatte es schon schlimm genug, ich will nicht, dass sie weiß dass es mich belastet. Ich will sie nicht traurig machen, weil ich sie daran erinnere. Ich will schon garnicht mit ihm darüber sprechen. Denn egal was er sagen oder tun würde, es war und ist unentschuldbar. Ich stehe nun auf, schreite zum Fenster, falle auf die Knie, mit den Händen zum Gebet gefaltet. Sehe aus dem Fenster, siehe zum Mond. Bete zu Gott, dass mir solch ein Unglück ersparet bleib. Ich bin nicht religiös, ich glaube nicht an Gott, Jesus und den Himmel sowie die Hölle. Doch wenn es nur ein kleiner Prozentsatz wäre, der mir sagt, es würde dagegen helfen, würde ich es tun. Ich würde beten, tagein tagaus. Bitte, lasset mich mehr Glück haben...;. Ich möchte eines Tages meiner Mutter zeigen können - es gibt auch treue Männer. Ich möchte ihr zeigen, dass ich es geschafft habe glücklich zu werden. Ich möchte zu ihr blicken und sagen "Ich lebe meinen Traum - wahre Liebe exisitiert. Ich habe sie gefunden.".
5.3.08 01:56
 


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